Mittwoch, 25. April 2007

Vollkornkost

...man will doch gern! Zumindest ich - will eigentlich gern, ein kleines Bisschen wachsen jeden Tag... ein kleines Bisschen, jeden Tag auf Gott hören, wissen was Jesus getan oder gesagt hätte... nur ein Bisschen mehr. Ein kleines Bisschen, es besser hinbekommen... aber nein, auch bei mir ist das menschliche Versagen und Vergessen vorprogrammiert.
Und wie bekomm ich es hin, doch meine tägliche Portion Vollkornkost zu bekommen? Geht das jedes mal im Unistress vollkommen unter...? Bekomm ich es jeden Tag wieder nicht hin, verschlafen doch zur Bibel zu greifen? Was ist, wenn ich beim Beten wieder einschlafe? Zählt dann der Versuch? :) Aber da hab ich ja nix davon... und das will ich doch gerade... die Beziehung intensivieren. Also, morgens zu müde, abends zu turbulent und dazwischen passiert auch noch viel. Wie und wann denn dann? Ich will doch gern. Dafür beten, dass ich die Zeit finde zu beten?
Ist das nicht albern? Rituale entwickeln, vielleicht... Tradition ist an der Stelle gar nicht so verstaubt, wie sonst immer gedacht, scheint mir.
Ok, ein guter Vorsatz...
aber gute Vorsätze sind nahezu prädestiniert dafür, nicht verwirklicht zu werden. Nagut, dann werde ich jetzt immer, wenn ich an der Weide, die direkt am Fluss auf dem Weg zur Uni steht, vorbeikomme, anfangen zu Beten... die bezieht ihre Kraft immerhin auch direkt aus der Quelle. Und vielleicht hilft es ja, den Vorsatz zumindest hier öffentlich zu bekunden :)

Donnerstag, 19. April 2007

Alte Zeiten

über Ostern hab ich meine alte FSJ Stelle besucht. Es war ganz schön komisch, auf der einen Seite noch nicht lange her und scheinbar ist alles beim alten geblieben...sogar mein Team war da und wir saßen beisammen, so wie immer... auf der anderen Seite war alles anders. Kein eigenes Zimmer mehr, nicht mehr das Zuhausegefühl und neue Gesichter und viel Unbekanntes. Wenn man da gefragt wurde, ob man alles wiedererkennt??? Tja was soll man da antworten? Jein. Sich in die Vergangenheit zurückversetzt fühlen, ist das gut? Manchmal kann ein Hauch von Nostalgie ja nicht schaden. Aber in der Vergangenheit zu leben, das ist nicht gut. Das hemmt den Tatendrang neue Herausforderungen zu bewältigen. Im Moment ist meine Situation nicht mehr so schön kuschelig, wie im FSJ. Jetzt ist es gar nicht mehr so einfach Kontakte zu knüpfen... Also nehmt es mir nicht übel, wenn ich mich in der Heimat vom letzten Jahr, gar nicht mehr heimisch fühlen möchte. Es war ein reich gesegnetes Jahr... Aber dieses soll auch eins werden. Also, auf, auf zu neuen Taten!