Ich habe Kekse gebacken. Zusammen mit meinem Freund und meiner Familie. Und es war toll. Bisher, das einzige, außer dem Weihnachtsmarkt in Kassel, was mich in Weihnachtsstimmung versetzt hat. Wieso ist die Weihnachtszeit immer so stressig? Dabei ist Advent eigentlich doch eine Zeit zum Besinnen. Also nix mit Hektik, eigentlich. Eigentlich halt. Leider. Unistress lässt grüßen. Aber so soll es nicht sein. Will ich zumindest nicht. Also besser die Zeit einteilen, sich disziplinieren. Mal was schaffen und nicht nur trödeln. Schwierig, wenn man das Gefühl hat, dauernd eine Pause zu brauchen. Ich glaub ich mach mal ne Kerze an. Einfach mal ne Kerze an. Und warte auf Weihnachten. Warten ist doch etwas zum Besinnen.Mittwoch, 12. Dezember 2007
Advent, Advent
Ich habe Kekse gebacken. Zusammen mit meinem Freund und meiner Familie. Und es war toll. Bisher, das einzige, außer dem Weihnachtsmarkt in Kassel, was mich in Weihnachtsstimmung versetzt hat. Wieso ist die Weihnachtszeit immer so stressig? Dabei ist Advent eigentlich doch eine Zeit zum Besinnen. Also nix mit Hektik, eigentlich. Eigentlich halt. Leider. Unistress lässt grüßen. Aber so soll es nicht sein. Will ich zumindest nicht. Also besser die Zeit einteilen, sich disziplinieren. Mal was schaffen und nicht nur trödeln. Schwierig, wenn man das Gefühl hat, dauernd eine Pause zu brauchen. Ich glaub ich mach mal ne Kerze an. Einfach mal ne Kerze an. Und warte auf Weihnachten. Warten ist doch etwas zum Besinnen.Mittwoch, 21. November 2007
blöde Gefühle...
Wenn man sich zofft und eigentlich gar nicht so genau weiß, warum... und wenn dann ein ganz komisches Gefühl zurückbleibt, was man kaum in Worte fassen kann... Irgendwie unheimlich, mulmig, sauer, unzufrieden, enttäuscht, wartend, gespannt, hoffend, ängstlich, neidisch - alles auf einmal. Am liebsten würde man einmal so richtig laut schreien und alles wäre wieder gut (traut man sich das wirklich aus vollstem Hals zu brüllen? Einmal hab ichs gemacht - da hat dann jemand zurückgebrüllt, aus dem 1km entfernten Dorf:)) . Aber meistens ist dann nicht alles wieder gut, vielleicht habe ich mich dann abreagiert... aber dieses traurige, leere Gefühl, das nicht alles so ist, wie es sein sollte, das bleibt doch hartnäckig an der letzten Windung meiner linken Gehirnhälfte hängen.Meistens hilft dann nur reden, diskutieren bis das Gefühl endlich beschließt doch loszulassen und sich plötzlich in Luft auflöst. Dann kann man wieder durchatmen, sich freuen und sich wohl fühlen. Aber auch erst dann? Was mach ich denn, wenn jemand das nicht mit mir ausdiskutieren will? Dann muss ich mich auf mein Zwiegespräch - oder besser auf die Zwiediskussion - mit Gott verlassen. Aber er versteht mich ja auch... Ist das dann ein richtiges Versöhnen? Naja, auf jeden Fall kann ich all meine schlechten Gefühle bei ihm abladen. Das ist auch schon wirklich krass. Sollte man öfter mal tun, leider vergisst man es viel zu oft.
Komisch oder? Warum sind Menschen so? Eigentlich doch gut, oder doch nicht? Gefühle sind wichtig... Eigentlich wollte ich hier auch nur mal probieren dieses schlechte Gefühl mit Worten zu beschreiben. Ihr seht - das ist gar nicht so einfach...
Mittwoch, 31. Oktober 2007
der herbst, der herbst, der herbst ist da
Herbst... und alles ist bunt... habt ihr mal die genialen Farben draußen angeguckt? Gelb, Orange, Rot, Grün, Braun... in allen hell/dunkel Variationen... ein phantasievoller Schöpfer! Gestern gab es dazu noch eine dunkelblaue schon fast schwarzlilagraue Wolke... davor die tollen Blätterfarben und dann kam die goldene Herbstsonne raus und hat einen so klaren Regenbogen an den Himmel gezaubert, wie selten gesehen... und das alles auf dem Weg zur Mathevorlesung... Ist Gott nicht toll?Dienstag, 25. September 2007
Kaninchen
wir haben zu Hause jetzt ein Kaninchen. Das ist echt süß... in den letzten Wochen ist es so groß geworden, voll krass. Eigentlich gehört es meinem kleinen Bruder - aber mittlerweile ist der kleine zum Familienkaninchen avanciert... der heißt Rasmus. Früher hatte ich auch schonmal Kaninchen, die mussten wir aber immer nach dem Sommer wieder abgeben. Dies Kaninchen bleibt wohl länger hier wohnen. Es hat bisher noch gar keine Miete bezahlt. Aber es läuft schon fleißig auf unserm Balkon herum und frisst Mamas Blumen. Eigentlich wollte ich es auch nur Willkommen heißen... Herzlich Willkommen, Kananinchen ;)
Fantasie
Fantasie ist laut Albert Einstein auch wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
Vielleicht sollte man mehr in seine Fantasie investieren...
Montag, 3. September 2007
bericht, bericht
Danach bin ich mit Lasse meinem Bruder, der mit war, zurück nach Cuxhaven gefahren und von da aus ging's nach Schweden. Da war herrlichstes Sommerwetter und alles echt nett. Haben uns ein Ruderboot gemietet sind zu den Inselchen gefahren und haben Nachmittags viele Ausflüge gemacht. Ich hab in einer Woche fast zwei dicke Bücher gelesen und die freie Zet richtig genossen. Sind viel durch die kleinen schwedischen Küstenstädtchen gebummelt. Nur ein bisschen viel Fahrerei war es und ein Bisschen laut. Wir sind immer extra über Berlin gefahren um meine Schwetser mitnehmen zu können. Aber für eine Woche Urlaub sind 3 Tage Autofahrt irgendwie ganz schön anstrengend. Auf der Rückfahrt waren wir die Nacht auf der Fähre nach Rostock... und wir haben, wie viele andere versucht in so einem out of order (bis auf einen automaten) Glücksspiel und Billardraum zu schlafen. Ein so ein komischer Schwede meinte leider von 11 bis 3 Uhr nachts rauchend an dem einen einzigen Automaten in dem Nichtraucherraum rumdadeln zu müssen. Dadadaaaaddaa düdeldidüh die ganze zeit der dumme Automat. Gewonnen hat er die nacht nicht ein einziges mal. Ich möchte nicht wissen wieviel Kronen er da verspielt hat. Aber alle anderen waren heilfroh als er um drei dann endlich gegangen ist und man schlafen konnte. Ich hatte schon ernsthaft überlegt mich mit ihm auf schwedisch und gebärdenprache anzulegen - habs dann aber doch gelassen. naja... so kanns gehen. Aber die Zeit in Schweden will ich trotzdem nicht missen.
Euch allen ne gute Zeit...
Dienstag, 31. Juli 2007
öfter mal ne pause...
Donnerstag, 26. Juli 2007
Juckreiz beim Abwaschen
jetzt wo ich mal wieder in einer WG wohne, in der es keine Spülmaschine gibt... (neulich sagte mir jemand ganz entsetzt: was zu zweit und abwaschen? oh ihr armen. --> das fand ich auch etwas übertrieben dann...) aber jetzt wo ich dauernd so abwasche, ist mir mal wieder aufgefallen, dass meistens dann, wenn man die Hände nass und im Abwaschwasser hat, es irgendwie anfängt im Gesicht zu jucken. Kennt ihr das? Hände nass und man kann sich nicht kratzen und schwups just in dem Moment... passierts, ein Haar fällt auf deine Nase und du spürst den Drang zu stupsen, zu kratzen, zu wegzutun...:) und dann wenn man schweren Herzen die nasse Hand aus dem Wasser geholt hat und sich damit im Gesicht rumgewischt hat, dann geht es erst richtig los. Dann trocknet so langsam das Wasser weg... auf der Haut und dann kribbelts und juckt es erst richtig! Welch Qualen der Mensch beim Abwaschen aushalten muss. es ist schon beachtlich! Müsst mal drauf achten, meistens fängts an zu jucken, wenn man grad keine Hand hat, um den Juckreiz zu beseitigen ;) seltsames Phänomen. Nagut, vielleicht wird es auch nur da besonders deutlich, weil es sonst einfach nicht aufällt, weil dann kratzt man ja einfach. Aber trotzdem irgendwie witzig, wenn es hinterher dann doch noch unangnehmer wird, weil man dann Wasser im Gesicht hat und immer noch keine trockene Hand zum beseitigen. weil bekanntlich gibt es in Studentenwgs ja auch jede menge zum abwaschen... Ich bin für selber machen! Gegen Spülmaschinen!!!
Donnerstag, 12. Juli 2007
Der Affe am Mittagstisch
Manchmal früher bei unserm Mittagessen hat man sich wie im Zoo gefühlt. Meine vielen Geschwister haben mit Vorliebe Tiergeräusche nachgemacht und noch anderen großen Larifari. Der eine hat gebrüllt wie ein Affe uhuhuhuuhhhuu. Der nächste hat ein Huhn gemacht bogoakbogaaak und noch einer hat sein töööörööh dazu gesungen. Heute hab ich mit meinen drei Geschwistern gleichzeitig telefoniert, weil mein Bruder die geniale Funktionstatse "Konferenzschalung" entdeckt hatte. Hat mich an alte Zeiten erinnert, irgendwie. Da hats auf einmal gerauscht und gestürmt, getobt und alles war wild... das glaubt man gar nicht. Ach, schön sich so zu Hause zu fühlen... Hab euch doch alle lieb.
Donnerstag, 5. Juli 2007
Schnipsel über Lehrer
Mir kam so ein kurzer Gedanke neulich. Kennt ihr alle noch: In der Schule hat man noch zwei Aufsätze zu machen und die Matheaufgabe fehlt noch, man muss für die Physikklausur lernen und ein Vokabeltest steht auch an. Soviel aufeinmal? Da macht doch natürlich nur das Nötigste und am besten auf den letzten Drücker, weil es gibt ja besseres zu tun. So läuft es. meistens zumindest. Das ist jetzt auch nicht anders. Uni: Klausur, Referatsausarbeitung, Hausarbeit, Mathezettel, Zusammenfassung. Alles punktgenau und termingerecht abgegeben und eingereicht. Aber eben oft nur halbherzig bearbeitet und schnell, schnell auf den letzten Drücker entstanden. Warum ist Arbeit immer als unschön, langweilig und nervend angesehen? Meine These: schlechte Lehrer sind wie Schüler, die eben genau so unmotiviert und lustlos arbeiten. Sie haben keine Lust die Klassenarbeit zu korrigieren. Das hat noch Zeit. Die Stunden genau vorzubereiten, weil man kann ja mal wieder Mr. Bean zeigen... oder sie planen ihren Unterricht genauso wie Schüler und Studenten: halbherzig und ungenau und auf den letzten Drücker.Also Herausforderung ein guter Lehrer zu werden und mitreißenden Unterricht zu gestalten. Das bedeutet Arbeit. Aber genau das ist es ja: ein Job. Also gegen Lehrerfaulheit!!! (das betrifft wohl vor allem mich selbst ;))
Montag, 2. Juli 2007
Berlin Wochenende
Ich fahre nach Berlin. Zu meiner Schwester. Kennt ihr das? Man freut sich voll auf etwas... weiß, dass man zu einem ganz besonderen Menschen fährt, mit dem man auf jeden Fall eine gute Zeit verbringen wird, weil es Menschen gibt, mit denen man sich, egal wie lang man sie nicht gesehen hat, auf anhieb ganz intensiv gut versteht. So einer ist meine Schwester auch. Und ich freu mich aufs Klönen, Shoppen, Abhängen, ins Museum gehen, kreative Austoben, Kuscheln und Verrücktsein.Nur manchmal hat man das Gefühl, hey, boa klasse das wird super... aber bis dahin muss ich noch so viel schaffen. Ich muss noch den Matheaufgabenzettel lösen, die Zusammenfassung in Kirchengeschichte schreiben, das Referat vorbereiten, mich mit der Gruppe treffen, den Film organisieren, anfangen zu lernen... uiuiui... und ich bin so faul und verschieb die Sachen auf morgen, weil ach naja soo viel ist es ja auch nicht und dann mach ich eben langsam - aber ahhhh, Hilfe, nein doch nicht, mir rennt doch die Zeit weg. Die Klausuren klopfen schon an mein Fenster und versuchen mir ein schlechtes Gewissen einzureden (was sie zunehmend auch schaffen) und oh man noch drei Wochen und dann ist das Semester rum. Das heißt nur noch ein paar freie Tage zum Lernen. Schaff ich das? nagt der Zweifel... Du hast noch Zeit... lächelt die Verdrängung... Panik... triumphiert das schlechte Gefühl.
Also auf den Hintern setzen und vorarbeiten! Aber wieso liegt Faulheit in der Natur des Menschen. Ich schaff das fast nie und mach doch alles auf den letzten Drücker, brauch den Druck zu müssen... aber so bleibt der Berg. Ok... also ich versuch mich zu disziplinieren und vor zu arbeiten. Ich hoffe ihr seid erfolgreicher als ich und bekommt das besser auf die Reihe. Viel Kraft für die letzten Tage dieses Semesters...
Donnerstag, 28. Juni 2007
Gebet
Mal was echt cooles! Ich habe am Dienstag meine 1. Klausur in diesem Semester geschrieben. Und ich war echt aufgeregt, weil ich wusste, dass ich nicht alles glernt hatte. Ich hab also dafür gebetet, dass das Thema dran kommt, was ich am besten kann. Und eigentlich sollte ichs ja besser wissen. Ich wusste die Wahrscheinlichkeit ist genau 3/12 = 1/4 = 25%, dass ausgerechnet dieses Thema dran kommt. Und da ist die Chance ja nicht ganz so hoch, 1 zu 3 gegen mich sozusagen. Das andere wäre wahrscheinlicher. Und ich hab also zwar gebetet, aber irgendwie nicht sooo ganz richtig geglaubt, dass das nun auch wirklich klappt. Hab mich lieber auf mich selber verlassen und versucht zu lernen, zu lernen und mich verrückt gemacht. Ja, wie gesagt, eigentlich sollte man als Christ besser wissen, dass Gott Humor hat und treu ist. Jedenfalls, echt cool: Genau dies Thema kam dran! Und ist das jetzt ne Lehre für mich, dass ich nächstes mal mehr vertrau und nicht mehr soviel zweifel? Lernt der Mensch so was - oder liegt es in seinem Wesen, dass man doch wieder zweifelt? Machen das nur manche Menschen? Auf jeden Fall war es sehr cool, diese Erfahrung zu machen! Danke!
Diskussion
An meine FSJ-Kollegen: also im FeG Forum im studiVZ wird gerade über Homosexualität diskutiert. Ich habe geschrieben, wer Infos sucht, mal auf dijg.de schauen. Und es war so typisch. Ein so n' Typ ist da drauf angesprungen wie sonst was. Hat den Wikipediaartikel zitiert und findet alles voll scheiße. Warum kann man unter Christen über dieses Thema nicht sachlich diskutieren? Schaut's euch mal an. Wer will kann ja n' Beitrag leisten. Ich find das schade, dass die Meinungen über dieses Thema heute so furchtbar auseinander gehen und egal, was man da sagt immer in den Verdacht kommt zu diskriminieren. Das ist doch furchtbar.
Dienstag, 22. Mai 2007
Spielfilme
Ich war Samstag in Spider man 3 und der Film ist ganz gut... Was mir aufgefallen ist: Auch beim Film findet gerade ein Generationenwechsel statt... so langsam zumindest. Man könnte auch sagen ich/wir werden älter :) während früher, als ich noch klein war, Filme mit Robert Redford, Harrison Ford, Robin Williams oder Kevin Costner aktuell waren und diese Schauspieler als großes Vorbild galten, gehört heute Julia Roberts fast auch schon zum alten Eisen. Jetzt sind Kirsten Dunst und Julia Stiles, Tobey Maguire oder Orlando Bloom voll angesagt... Alles Leute in den 20ern, höchstens Anfang 30... Leute fast so alt wie wir... Krass... Keira Knightley zum Beispiel, ist Jahrgang 85 und will jetzt nach erfolgreicher Laufbahn ihre Karriere schon beenden... Die Frau ist 22 und Weltberühmt und im Moment wohl viel "angesagter" als Julia Roberts...Erschreckend oder? Auf einmal ist man groß und die Gesellschaft wird viel mehr von gleichaltrigen geprägt als früher, wo die großen Vorbilder mindestens 15 Jahre älter waren... Es schließt sich die Frage an, wie ernst man sich selbst in dieser Rolle nimmt! Versuche ich positiv zu prägen? Hinterlasse ich in der Welt meine Spuren? Oder fühle ich mich immer noch zu jung dazu?
Freitag, 18. Mai 2007
Mein Ohrring kann pfeifen...
Ich bin heute mit meinem Fahrrad zur Uni gesaust und es säuselte... Es säuselte direkt neben meinem Ohr. Echt witzig... manche meiner Ohrringe können Musik machen, wenn der Wind laut genug pfeift. Dann säuseln und pfeifen sie mit dem Wind um die Wette. Zum Beispiel meine rosa Ohrringe, die haben ein Loch in der Mitte. Wenn da der Wind durchpfeift, pfeift der Ohrrig mit und das direkt neben meinem Ohr...Also in den Ohren Ohrmusik auf dem Weg zur Uni.
Meine schwarzen Ohrringe das sind so, hm naja, Halbkreise... die pfeifen etwas tiefer... ein ganzes Ohr-Orchester. Lässt sich das irgendwie patentieren? Wäre doch vielleicht ne Idee!
Also mehr mit dem Fahrrad sausen, dann bekommst vielleicht auch du dieses extravagante säuseln mal zu hören ;) Viel Spaß!
Mittwoch, 9. Mai 2007
Zitat
Das Gefühl hab ich so vermisst, wenn man vergisst, welcher Wochentag ist. Alles was zählt, ist das Meer, die Sonne und du. Du liegst im Sand, bist eingedöst, der Stress hat sich im warmen Wind aufgelöst. Du liegst einfach da und ich schau dir zu. Wolkenloser Himmel, Gedanken nach oben, Sprung ins kalte Wasser, in der Brandung toben. Ein unverstellter Blick, viele Meilen weit, das ist unsere Zeit. [...]Deinen Atem hören und das Meeresrauschen, diesen Moment würd ich mit niemandem tauschen - für kein Geld der Welt und ganz egal, was wär. Ich würd am liebsten hunderttausend Fotos machen, von dir im Sand, von dir und deinem Lachen. Ich mache mir ein Bild in meinem Kopf und geb es nie mehr her. [...]
Hätt ich nicht gedacht, dass es sowas gibt, doch ich hab mich jeden Tag neu verliebt. In den Himmel und den Strand und das Meer und den Sand und in dich!
wise guys
Emotionen - Wut
Ich war gestern bei einem meiner Professoren. Durch ein Missverständnis zwischen ihm und dem Prüfungsamt, haben bei sehr vielen Studenten die Noten nicht gestimmt. Wir waren nun Überbringer dieser, für ihn mit viel Arbeit verbundenen, Nachricht. Ein schon alter Herr, sonst eher bedächtig und ruhig... Ich habe selten oder eigentlich noch nie einen Menschen so wütend werden gesehen... rote Gesichtsfärbung, anschwellen der Halsadern, Zittern des Gesichtsausdrucks und des ganzen Körpers, brüchige Stimme und der Eindruck, dass er nur mit Mühe versucht das Monster, das hervorbrechen will, zurückzuhalten. Erschreckend, wie man Wut einem Menschen körperlich so extrem ansehen kann. Erschreckend, wie ein solches Hassgefühl, in dem Fall auf die arme Frau im Prüfungsamt, einen Menschen so in seinen Bann ziehen kann. Emotionen haben Macht. Wut kann kaputt machen. Emotionen lassen einen die Beherrschung verlieren. Wahnsinn, welch große Kraft hinter Wut stecken kann. Was mach ich, wenn mich selbst die Wut dermaßen überkommt? Reden? Mich beruhigen? Wie? Mit der betreffenden Person reden... Worte entziehen Emotionen die Macht... entziehen Gedanken die Macht... hoffentlich ist die Hürde dann nicht zu groß.Was ist mit den positiven Emotionen? Freude, Liebe, Träumerei (nicht wirklich eine Emotion aber irgendwie damit verbunden) können soviel positive Kraft hervorbringen, treiben an... das will ich auch nicht missen... Vielleicht darf man die Kraft nicht unterschätzen... nicht mit Emotionen spielen... nicht andere manipulieren...
noch nicht zu Ende gedacht...
Mittwoch, 25. April 2007
Vollkornkost
...man will doch gern! Zumindest ich - will eigentlich gern, ein kleines Bisschen wachsen jeden Tag... ein kleines Bisschen, jeden Tag auf Gott hören, wissen was Jesus getan oder gesagt hätte... nur ein Bisschen mehr. Ein kleines Bisschen, es besser hinbekommen... aber nein, auch bei mir ist das menschliche Versagen und Vergessen vorprogrammiert.Und wie bekomm ich es hin, doch meine tägliche Portion Vollkornkost zu bekommen? Geht das jedes mal im Unistress vollkommen unter...? Bekomm ich es jeden Tag wieder nicht hin, verschlafen doch zur Bibel zu greifen? Was ist, wenn ich beim Beten wieder einschlafe? Zählt dann der Versuch? :) Aber da hab ich ja nix davon... und das will ich doch gerade... die Beziehung intensivieren. Also, morgens zu müde, abends zu turbulent und dazwischen passiert auch noch viel. Wie und wann denn dann? Ich will doch gern. Dafür beten, dass ich die Zeit finde zu beten?
Ist das nicht albern? Rituale entwickeln, vielleicht... Tradition ist an der Stelle gar nicht so verstaubt, wie sonst immer gedacht, scheint mir.
Ok, ein guter Vorsatz...
aber gute Vorsätze sind nahezu prädestiniert dafür, nicht verwirklicht zu werden. Nagut, dann werde ich jetzt immer, wenn ich an der Weide, die direkt am Fluss auf dem Weg zur Uni steht, vorbeikomme, anfangen zu Beten... die bezieht ihre Kraft immerhin auch direkt aus der Quelle. Und vielleicht hilft es ja, den Vorsatz zumindest hier öffentlich zu bekunden :)
Donnerstag, 19. April 2007
Alte Zeiten
über Ostern hab ich meine alte FSJ Stelle besucht. Es war ganz schön komisch, auf der einen Seite noch nicht lange her und scheinbar ist alles beim alten geblieben...sogar mein Team war da und wir saßen beisammen, so wie immer... auf der anderen Seite war alles anders. Kein eigenes Zimmer mehr, nicht mehr das Zuhausegefühl und neue Gesichter und viel Unbekanntes. Wenn man da gefragt wurde, ob man alles wiedererkennt??? Tja was soll man da antworten? Jein. Sich in die Vergangenheit zurückversetzt fühlen, ist das gut? Manchmal kann ein Hauch von Nostalgie ja nicht schaden. Aber in der Vergangenheit zu leben, das ist nicht gut. Das hemmt den Tatendrang neue Herausforderungen zu bewältigen. Im Moment ist meine Situation nicht mehr so schön kuschelig, wie im FSJ. Jetzt ist es gar nicht mehr so einfach Kontakte zu knüpfen... Also nehmt es mir nicht übel, wenn ich mich in der Heimat vom letzten Jahr, gar nicht mehr heimisch fühlen möchte. Es war ein reich gesegnetes Jahr... Aber dieses soll auch eins werden. Also, auf, auf zu neuen Taten!
Sonntag, 18. März 2007
kurze Pause
Donnerstag, 15. März 2007
Gedankenanstoß
Manchmal liest man ein gutes Buch oder hört einen klugen Satz, lauscht einer guten Predigt oder spricht mit einem weisen Menschen - jedenfalls denkt man: Mensch ja, das ist es, so mach ich das...das ändere ich. Das will ich, das ist so richtig und ja hm - Erleuchtung halt, man hat etwas kapiert... So oft kommt das bei mir nicht vor - zumindest nicht im Großen. Solche alles verändernden Momente, sind noch nicht ganz so oft dagewesen. Solche, in denen ich dann wirklich mit vollem Ernst Veränderung wollte und davon überzeugt war. Aber, es soll sie ja geben... und neulich hatte ich so einen Moment... Ich frage mich nur, warum es zumindest den meisten Menschen so extrem schwer fällt, den ersten oder überhaupt Schritte in die erkannte Richtung zu gehen? Ist es Angst, Bequemlichkeit, Faulsein? Angst als vielleicht radikal oder fundamentalistisch eingestuft zu werden? Angst vor Was und Wem denn eigentlich? Angst vor der Welt? Angst vor Umständen oder möglichen Situationen? Vor Menschen? Vor mir selber?Ich hab etwas verstanden neulich - und will danach leben... aber die Beispiele aus dem Buch sind für mein Leben nicht lebensnah... oder ist das nur wieder eine Ausrede? Was ist für mich denn individuell übertragbar? Eine echt schwierige Situation. Überwindung? Ein Plädoyer für den Mut zum Radikalsein und für den ersten Schritt! Ob ich's schaffe? Ich hoffe es.
Dienstag, 13. März 2007
Erwachen
Heute ist hier keine einzig weiße Wolke am strahlend blauen Fühlingshimmel!!! Das ist irgendwie ein Gefühl wie Freiheit pur! Raus und bewegen...lachen und genießen, sich mit freuen an der Freude anderer... Vermissen der Leute, die man lieb hat, weil man am liebsten gemeinsam erleben würde... freie Gedanken, freier Blick, Blick nach oben, Lichtstrahl, Lichtblick, erwachen... Wind, warm, erfrischend, gefunden!!! Geborgenheit, springen, jauchzen, Blumen und grün und gelb... Vertrauen. Es wird gut werden!Donnerstag, 8. März 2007
Handwerkeln
...heute habe ich zusammen mit Tobias seinen Schreibtisch erweitert und ein Regal an die Wand geschraubt... Naja gut, eigentlich war das eher Tobias :) aber es hat Spaß gemacht zusammen rumzuwerkeln. Was uns allerdings gefehlt hat, war eine Wasserwaage. Also, haben wir uns selbst eine gebaut. Wie abhängig man manchmal von Werkzeug, einem kleinen Detail oder Technik ist. So sehr, dass man vielleicht sogar ohne diese Dinge aufgeschmissen ist... Sind wir an solchen "Luxus" schon so sehr gewöhnt, dass wir unsere Kreativität verlieren? Den Erfindergeist, der doch eigentlich Spaß macht und wo ein erfolgreiches Ergebnis einfach eine Kleinigkeit ist, die gute Laune macht... in unserem Fall ein grade an die Wand geschraubtes Eckregal mit Hilfe einer Schaale voll Wasser... Öfter mal erfinderisch werden! Das macht mehr Spaß, als nur Geräte zu bedienen... auch wenn es vielleicht unprofessionell ist - mehr Spaß macht es allemal. Die einfachen Dinge sind manchmal die schöneren!Dienstag, 6. März 2007
Zitat
krank sein...
Wenn man sich nicht gut fühlt, wackelig auf den Beinen ist, müde und so, dann ist oft der ganze Tag gelaufen. Das ist doch aber total blöd, ich will doch was haben vom Tag - aber bei Kopfschmerzen haben die meisten Menschen eben schlechte Laune. Wenn man ne richtige Grippe mit hohem Fieber hat, dann kann man gar nichts mehr machen und liegt nur noch im Bett. Da weiß man noch nicht mal mehr, wie schnell oder langsam die Zeit vergeht. Dafür geht es irgendwann auch mal schnell wieder besser. Wenn man immer völlig gesund ist und plötzlich was kommt, irgendeine Diagnose oder so, soll man sich dann krank fühlen, obwohl man sich gut fühlt? Oder empfindet man das als blöde Störung und geht einfach fröhlich weiter? Es gibt soviele Tage, an denen es Menschen schlecht geht... und so viele, an denen man schlechte Laune hat... vielleicht sollte man einfach die Dinge bewusster tun und sich sagen "Hey Danke ich lebe jetzt...!"Sonntag, 25. Februar 2007
Geburtstage
wenn man Geburtstag hat, wird man älter. Als man noch klein war, hat man die Tage bis zum Geburtstag gezählt und kaum erwarten können freudestrahlend die Geschenke aus ihrem bunten Papier zu befreien. Warum entwickelt sich diese Vorfreude später erst zu einer gewissen Gleichgültigkeit und dann langsam zum verhassten Älterwerden, zu dem Tag den man am liebsten ignorieren würde...? Wo bleiben die strahlenden Augen und das fröhliche Lachen? Ist der Geburtstag denn später kein Tag mehr zum Freuen? Oder haben die Alltagssorgen und das Tragen von Verantwortung solch kindliche Freude unmöglich gemacht? Würden andere den Kopf schütteln, wenn man sich mit 45 immer noch, von einem Bein aufs andere tretend, vor der Tür freut und aufgeregt lacht? Manchmal kann einem die kindliche Freude auch so einige Sorge nehmen und manchmal braucht man sie sogar... Also freut euch mal und lacht dabei :)
Samstag, 24. Februar 2007
Die eigene Stimme...
Es ist echt komisch seine eigene Stimme zu hören. Die klingt aufgenommen auf einmal ganz anders, als ich sie selber höre. Da fragt man sich dann, ob alle anderen mich auch so komisch hören, wie ich das grade höre. Woran liegt das nur, dass man sich selbst so anders hört? Und hören wir vielleicht alle einen ganz kleinen Tick anders, als der andere? Vielleicht höre ich etwas ein bisschen tiefer, als mein Bruder oder andersrum... wer kann dann vergleichen, was normal ist? Ist das vielleicht in anderen Bereichen auch so? Heißt das, dass man überhaupt nicht vergleichen kann, weil alles subjektiv ist? Ist vergleichen gesund oder schädlich? In welchem Maß? Eine gute Frage...Sonntag, 18. Februar 2007
Kommentare
Uhren
kennt ihr das? Manchmal denkt man so über einen alltäglichen Gegenstand nach und auf einmal gehen einem ganz viele Lichter auf... das war jetzt so, als ich auf meine Uhr geschaut habe. Eine Uhr hat meistens drei Zeiger. Die sind alle total unterschiedlich - unterschiedlich groß. Einer ist klein, einer naja so zwischendrin und einer ist groß... Der Große stürmt ganz schön schnell in vielen kleinen hastigen Schritten vorwärts. Ist nicht scheu und müde, Neues zu entdecken und hat keine Probleme voran zu gehen. Der mittlere läuft sehr gleichmäßig in stetigen Schritten ist nicht langsam und nicht schnell hat eigentlich nicht so viele Probleme wär aber manchmal auch gern nicht immer nur in der Mitte. Und der Kleine braucht ganz schön lange, es kostet ihn mehr Überwindung zu gehen, manchmal Stunden:) dafür macht er aber auch viel größere Schritte und braucht nicht so viele Umdrehungen um ans Ziel zu kommen, er spart sich so manchen Umweg und ist zielstrebig. Der Große bezeichnet das manchmal etwas spöttisch als ängstlich oder langweilig... das Tolle aber ist, würde ein Zeiger nicht mehr ticken, würden die Zahnräder nicht ineinander greifen, würde keiner der drei zum Ziel kommen. Einer zieht den anderen mit, sie brauchen einander. Jeder, so wie er ist, trägt auf seine Weise dazu bei, dass es weitergeht. Find ich toll... egal, ob man schnell oder langsam ist - jeder kommt voran zu seiner Zeit. Und das alles in einer Uhr!Donnerstag, 15. Februar 2007
Warten
...vorhin habe ich mal darüber nachgedacht, wie man warten kann... Es gibt eine echt unangenehme Art von Warten...Das Warten auf Prüfungen - bis man endlich dran ist, etwas anfängt, was man gerne hinter sich hätte. Oder das Warten auf einen Arztbefund. Angespanntes Warten. Es gibt das lästige Warten, wenn man einen Zug verpasst und auf einmal zuviel Zeit hat. Das ist zwar unangenehm aber es ist Zeit, die man einfach überbrückt. Oder das bewusste Warten. Wenn man beschließt sich mit etwas noch Zeit zu lassen. Auf etwas zu verzichten, weil man es für gut hält (wie der Sex vor der Ehe). Das geduldige Warten, bis man etwas kann oder gelernt hat. Es gibt das aufschiebende Warten... wenn ich keine Lust habe etwas zu tun, dann warte ich eben bis morgen. Und zu guter letzt gibt es das freudig gespannte Warten. Das Warten auf Weihnachten oder das Warten bis du jemanden wieder siehst, den du liebst... ein ganz schön vielseitiges Wort! Ein Begriff mit vielen Verwendungen...
Angst!

Im Moment mach ich mir ja über das Coolsein Gedanken. Wovor ich aber eigentlich Angst habe, ist glaub ich Normalität. Nicht, dass ich vielleicht nicht cool genug bin. Viel eher ist es die Angst vor Normalität und einem langweiligen Leben - aber gleichzeitig habe ich auch immer Angst vor Veränderungen und Herausforderungen. Verrückt. Überwiegen tut die Angst, dass ich vor lauter Angst vor der Herausforderung irgendwann ein langweiliges nicht "gelebtes" Leben führe. Das will ich aber nicht. Deswegen versuche ich mir bewusst zu machen, dass Gott mich befähigt den Herausforderungen, die er mir gibt, gewachsen zu sein. Jetzt muss ich noch herausfinden, was Gottes Herausforderungen sind :) Gar nicht so einfach, manchmal... Aber das möchte ich von Herzen tun!
Und jetzt muss ich lernen, sonst hab ich gleich Angst vor dem Prüfungsgespräch :)
Mittwoch, 14. Februar 2007
Lieblings Nudelsorte

Habt ihr auch eine lieblings Nudelsorte? Ich ja... meine sind dir kleinen im Halbkreis gebogenen Eiernudeln... aber ist das nicht eigentlich paradox? Nudeln schmecken doch alle gleich. Vom geschmacklichen gibt es doch eigentlich keinen Unterschied zwischen Spaghetti, Makkaroni oder was weiß ich... erst recht nicht, wenn die Form dann zerkaut ist... nur mal so ne offene Frage. Aber wahrscheinlich ist es wieder das Auge, das mit isst. Oder irgendwelche gewohnten (idealistischen) Abläufe... ich hab grad übrigens Nudeln gegessen - und zwar meine Lieblingssorte - mhhh
warum man sich selbst nie cool fühlt

das ist eine Frage, die ich mich schon sehr oft gefragt habe. Warum denke ich immer, dass alle anderen viel cooler sind als ich. Immer haben die anderen mehr drauf, sind kreativer, angesagter, einfach hipper... aber das denkt doch irgendwie jeder... oder fast jeder? Warum mache ich mir so wenig klar, dass ich von Gott so einzigartig gemacht bin und er mich cool findet in meiner gefühlten Normalität... warum strebe ich denn überhaupt danach cool zu sein? Ist das erstrebenswert? Muss einem Normalsein in der heutigen Zeit unangenehm sein? Nach dem Motto: "du hast nicht genug an deinem Leben gebastelt, keine Ideen gehabt --> leider nicht mehr angesagt..." Da kann man bestimmt noch jede Menge weiter denken, mach ich auch noch - aber vorläufiges Fazit: Ich finds cool normal zu sein!
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